01 Born to be Queen

Vom Hügel zur Hafenstadt - Wie alles begann. 1143 war die Geburtsstunde unserer „Königin der Hanse“.

Zeitraum: 1143 - 1226
Wahrheitsgehalt:
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Zeitzeugen: Heinrich-der-Löwe-Denkmal, Reichsfreiheitsbrief

Adolf II. von Schauenburg gründete Lübeck als erste deutsche Hafen­stadt an der Ostsee auf dem Hügel Bucu, der heutigen Alt­stadtinsel. Er warb Kaufleute aus Westfalen, Holland und Flandern an, sich auf der Halbinsel zwischen Trave und Wakenitz niederzulassen und regen Handel im Ostseeraum zu treiben. Das Konzept ging auf und die Stadt wuchs schnell heran - bis eine Feuersbrunst sie 1157 wieder zerstörte. Aber das war nicht das Ende. Herzog Heinrich der Löwe nutzte die Gunst der Stunde und baute die Stadt an gleicher Stelle wieder auf. Er machte Lübeck zu seinem Lieblingspro­jekt und vergab „höchst ansehnliche Stadtfreiheiten“, um den Fernhandel der Kaufleute anzukurbeln. Die Lübecker verfassten ihr eigenes Stadt­recht, das als „Lübisches Recht“ von mehr als 70 Städten im Ostseeraum übernommen wurde. 1181 nahm schließlich Kaiser Friedrich I. das Zepter selbst in die Hand und sprach Lübeck durch sein berühmtes „Barba­rossa-Privileg“ besondere Vorrechte zu. Im Jahr 1226 folgte dann der Reichsfreiheitsbrief von Barbarossas Enkel Friedrich II., der die Privile­gien der Stadt noch einmal erweiterte und endgültig besiegelte. So wur­de aus dem kleinen Hügel Bucu die stolze „Königin der Hanse“ und über Jahrhunderte die größte Handelsmetropole im Ostseeraum.

Heinrich-der-Löwe-Denkmal in Lübeck © D. Dreisbach

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Historisches Ereignis:
1143

Gründung Lübecks durch Adolf II. von Schauenburg

Die Liebliche 02