81 Emanuel Geibel

Im 19. Jahrhundert war Emanuel Geibel der seinerzeit meistgelesene Dichter deutscher Sprache, der eine geradezu legendäre Popularität besaß. Der Lübecker Pastorensohn brachte 1840 seinen ersten Gedichtband heraus. Das Buch wurde zur Grundlage eines literarischen Ruhmes, wie es ihn seit Goethe und Schiller nicht mehr gegeben hatte.

Zeitraum: 1815-1884
Wahrheitsgehalt:
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Zeitzeugen: Geibeltisch in der Schiffergesellschaft

Mit seinen Hauptthemen Natur, Liebe und Freundschaft traf er ins Herz des Bürgertums. Dem Lübecker Poeten ist ein Denkmal neben dem Heiligen-Geist-Hospital gewidmet. Wer in der Schiffergesellschaft für eine kleine, feine Gesellschaft einen besonderen Tisch erbittet, fragt nach dem Geibeltisch. Etwas erhöht, mit Blick zur Jakobikirche, soll er dort oft gesessen und gedichtet haben. Der Legende nach hat er – wenn er in jungen Jahren knapp bei Kasse war – mit einem Gedicht bezahlen dürfen.

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