87 Wer hat´s erfunden?

Das Lübecker Hütchen hat Weltruhm erlangt und doch wissen die wenigsten Menschen, was sich hinter diesem Namen verbirgt und dass es tatsächlich eine Lübecker Erfindung ist!

Zeitraum: seit 1952
Wahrheitsgehalt:
  1.  
  2.  
  3.  
  4.  
  5.  
Zeitzeugen: Lübecker Baustellen, die durch die Hütchen abgesichert sind

Das Hütchen ist orange-weiß gestreift, kegelförmig, früher aus Gummi, heute aus Kunststoff gefertigt und wird im öffentlichen Straßenverkehr als Absperrung eingesetzt. Jawohl, es handelt sich um einen Verkehrsleitkegel, auch Pylon genannt! Er wurde 1952 von Ewald Kongsbak erfunden, der in Lübeck einen technischen Großhandel betrieb. Die Idee zum Lübecker Hütchen entwickelte er, nachdem er Zeuge eines tödlichen Autounfalls geworden war, der durch die damals übliche Fahrbahnsperrung – rot-weiß gestrichene 200 Liter-Ölfässer, die mit einem Stein beschwert waren – verursacht wurde. Der Stein flog durch die Wucht des Aufpralls durch die Windschutzscheibe des aufgefahrenen Autos und erschlug den Fahrer. Ewald Kongsbak tüftelte fieberhaft, bis das Lübecker Hütchen geboren war und es noch 1952 zum ersten Einsatz kam.

86 Ganz schön schlüpfrig Auferstanden aus Ruinen... 87,5